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Chronologie – Wie kam es zum Brexit?

 23. Januar 2013 David Cameron kündigt Referendum über EU-Mitgliedschaft an

Premierminister David Cameron hält eine Grundsatzrede zur EU. Er verspricht, im Falle eines Wahlsiegs der Conservative Party bei der Unterhauswahl 2015, die Beziehungen Großbritanniens zur EU neu auszuhandeln und ein Referendum über den Verbleib seines Landes in der EU abzuhalten.

(https://www.tagesschau.de/ausland/cameron-rede100.html)

 

7. Mai 2015        Konservative gewinnen absolute Mehrheit

Die Konservative Partei Camerons gewinnt die absolute Mehrheit im Unterhaus. Der vorherige Koalitionspartner, die Liberaldemokraten, die strikt gegen eine Volksabstimmung über die Mitgliedschaft waren, können ein Referendum nun nicht mehr verhindern.

(https://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannienwahl-105.html)

 

19. Februar 2016   EU-Gipfel und Reformpaket

Wie angekündigt, verhandelt Cameron über die Bedingungen der Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der EU. Angesichts des Verhandlungsergebnisses (Sonderstellung des Vereinten Königreichs, Beschränkungsmöglichkeit von Sozialleistungen für EU-Ausländer) empfiehlt Premierminister Cameron den Bürger*innen, beim Referendum für den Verbleib in der der EU zu stimmen.

(https://www.tagesschau.de/ausland/eu-reformpaket-101.html)

 

23. Juni 2016      Das Referendum: 52% stimmen für den Austritt

Nach einem kontroversen Wahlkampf im Vorfeld des Referendums, stimmt die Mehrheit der abstimmenden Briten für den Austritt aus der EU. Viele Bürger*innen sind von dem Ausgang des Referendums überrascht. Premierminister Cameron tritt wegen des Ausgangs des Referendums zurück. Seine konservative Regierung hatte mehrheitlich für einen Verbleib in der EU geworben; prominente Mitglieder seiner Regierung und der konservativen Partei hatten sich allerdings auch aktiv für einen Austritt eingesetzt.

(https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-251.html)

 

29. März 2017    Kündigung der Mitgliedschaft durch Regierung

Die neugewählte Regierung unter Premierministerin Theresa May setzt das Austrittsverfahren nach Art. 50 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, AEUV in Gang. Hierzu erklärt die britische Regierung offiziell ihren Austritt gegenüber dem Europäischen Rat. Damit beginnt die zweijährige Frist für Austrittverhandlungen. Grundsätzlich erlischt nach Ablauf dieser 2-Jahres-Frist die Mitgliedschaft automatisch.

(https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-453.html)

 

19. Juni 2017      Beginn der Verhandlungen

Die Verhandlungen über die Vertragsbeziehungen nach Ende der Mitgliedschaft in der Europäischen Union beginnen. Streitpunkt sind vor allem der Verbleib in der Zollunion, das Aufenthaltsrecht von EU-Bürger*innen im Vereinigten Königreich sowie die Grenze zwischen Nordirland und Irland.

(https://www.tagesschau.de/ausland/london-brexit-107.html)

 

15. Januar 2019  Das britische Unterhaus lehnt das Austrittsabkommen mit der EU ab

Das von der EU und der britischen Regierung unter Theresa May ausgehandelte Abkommen zu Übergangsbestimmungen nach dem offiziellen Austritt des Vereinigten Königreich am 29. März 2019 scheitert im britischen Parlament. Das vorgelegte Austrittsabkommen war das Ergebnis langwieriger Verhandlungen, weswegen Nachverhandlungen enorm schwierig sind oder insgesamt abgelehnt werden. Nach dem Scheitern des Abkommens wird ein Ausscheiden des Vereinigten Königreichs ohne abfedernde Übergangsregeln sehr viel wahrscheinlicher.

(https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-abstimmung-111.html)

 

Die aktuellsten Entwicklungen finden Sie auch unter dem "Countdown zum Brexit" des Deutschlandfunks:

https://www.deutschlandfunk.de/countdown-zum-brexit.3880.de.html

 

 

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