FOTO: Europa in 12 Lektionen, Europäische Kommission

 

- Die Geschichte der Europäische Union -

 

Europa ist ein Kontinent, der mehr als 40 Länder umfasst.

Im 20sten Jahrhundert fanden zwei Weltkriege statt, die eine große Zerstörung gebracht haben. Der zweite Weltkrieg (1939-1945) war schrecklicher als die erste, und Europa musste wieder aufgebaut werden.

Um den Krieg zu beenden und Frieden wieder herzustellen, sollten die Europäischen Länder sich vereinigen und zusammen arbeiten.

 

 

 

Nachdem die Schuman-Erklärung bekannt wurde, wurde am 1951 die Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet.

6 Länder - Belgien, Deutschland, Die Niederlande, Luxemburg, Frankreich und Italien - unterschrieben mit beiderseitigem Einverständnis eine Vereinbarung. Zwischen diesen Ländern sollte der Handel für Kohle und Produkten aus Stahl einfacher werden. Das Ziel war die Abschaffung des Zolls zwischen den 6 Ländern.
Auf diese Weise hatten die Länder, die zuvor gegeneinander gekämpft hatten, ein gemeinsames Ziel, nämlich die Zusammenarbeit in der Wirtschaft. "Auf praktische, aber äußerst symbolische Weise wurden kriegswichtige Rohstoffe zu Instrumenten der Versöhnung und des Friedens."
(Europa in 12 Lektionen, Pascal Fontaine, Europäische Kommission, Luxemburg, 2005).

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1957 wurde ein neuer Vertrag unterschrieben - Vertrag von Rom - und zwei neue Gemeinschaften gegründet: die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom, EAG). Mit diesem Vertrag wurden die gleichen Regeln der EGKS auch für Landwirtschaft und Fischerei der 6 Länder eingeführt, um künftig einen "Gemeinsamen Markt" zu bilden.

 

1967 wurden die Organe der drei Europäischen Gemeinschaften vereinigt. Seitdem gibt es eine gemeinsame Kommission und einen gemeinsamen Ministerrat sowie das Europäische Parlament.

 

1973: die Europäische Union wird größer.Vereinigtes Königreich, Irland und Dänemark unterschrieben die ersten 3 Verträge der EU. So wurde die EU eine Gemeinschaft mit 9 Ländern.

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1975 wurde der Europäische Rechnungshof gegründet. Diese Institution soll die Ausgaben der Gemeinschaften kontrollieren.

Seit 1979 wählen die EU-Bürger die Kandidaten, die Abgeordnete im Europäischen Parlament sein werden .

 

1981 trat Griechenland bei. 5 Jahre Später (1986) traten Portugal und Spanien bei. Die EU der 12 Länder.

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1986 wurde auch die Einheitliche Europäische Akt unterzeichnet, die am 1. Juli 1987 in Kraft trat. Dieser Vertrag sollte neue Regeln bringen (Umsetzung bis zum 1. Januar 1993), um einen einzigen Markt zu bilden -den Europäischen Binnenmarkt-, in dem Personen, Produkte, usw. frei verkehren können.

 


Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989, veränderte sich viel in Europa, zum Beispiel die Vereinigung Deutschlands und die Demokratisierung der Länder Mittel- und Osteuropas, die früher zu der Sowjetunion gehorteten.

 

 

1992 unterschrieben die 12 Länder den "Vertrag über die Europäische Union", auch der "Maastricht-Vertrag" genannt, weil er in der niederländischen Stadt Maastricht unterschrieben wurde. Dieser Vertrag trug zu einer großen Veränderung der Europäischen Union bei. Es gibt nicht mehr 3 Gemeinschaften sondern eine einzige gemeinsame Union, die jetzt "Europäische Union" (EU) heißt.
Die Zusammenarbeit der Regierungen der Mitgliedstaaten wurde geändert, zum Beispiel in der Verteidigungspolitik, im Thema Justiz und Inneres, und den Themen wie Bildungspolitik, Arbeitspolitik, und die Einführung einer einheitlichen Währung - Euro - wurden diskutiert.

 

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Am 1. Januar 1993 tritt der Europäische Binnenmarkt in Kraft. Der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital wurde in einem Wirtschaftsraum ohne Binnengrenzen ermöglicht.

 

 

1995 bekam die Europäische Union neue Mitglieder: Schweden, Finnland und Österreich treten der EU bei.

Die 15 Länder der EU sind jetzt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal Schweden und Spanien.

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1997 trafen sich die Mitgliedstaaten der EU in Amsterdam und unterschrieben den Vertrag von Amsterdam. Er hatte zum Ziel, den "Maastricht-Vertrag" zu verbessern, den Bürgern die EU nahe zu bringen und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

 

 

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Im Jahre 2001 wurde der Vertrag von Nizza unterschrieben. Die Regelungen dieses Vertrages sollen die EU auf die "2004-Erweiterung" vorbereiten: es war nötig einige Veränderungen vorzunehmen, damit eine Union mit 25 Länder funktionieren kann.

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2001 wurde ebenfalls ein Konvent zur Erarbeitung einer Europäischen Verfassung (LINK) eingerichtet. Diese Verfassung hatte das Ziel, den Weg für eine Reform der Europäische Union zu ebenen.

 

 

2002 wurden die Euro-Scheine und -Münzen in den Ländern des Euro-Gebiets eingeführt:
Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Österreich (12 Länder). In folgenden 3 Ländern wird der Euro nicht benutzt: Dänemark, Schweden und Vereinigtes Königreich.

Erinnert Ihr noch wie viel Deutsche Mark (DM) ein Kaugummi gekostet hat?

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2003 beendete der Konvent zur Verfassung und Zukunft der EU seine Arbeit. Die Verfassung muss noch durch die Mitgliedstaaten angenommen werden.

 

 

2004 war das Jahr der größten Erweiterung der EU: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechische Republik und Zypern sind ab dem 1.Mai.2004 Mitglieder der EU.

 

8 neue Länder aus dem Osten, Malta und Zypern wurden mit dem Westen verbunden. Diese Erweiterung hatte nicht nur eine wirtschaftliche Bedeutung, sondern zeigte Europa und der Welt, dass Europa die politische Wunde zwischen Ost und West aus der damaligen Zeit vergessen hat.
Die Europäische Union hatte nun 25 Mitglieder.

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Am 25.04.2005, unterzeichneten Bulgarien und Rumänien die Beitrittsverträge in Luxemburg. Seit dem 1. Januar 2007 sind diese 2 Länder EU-Mitglieder damit sind es jetzt 27 Mitgliedstaaten.

 

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