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Europäischer Bürgerdialog in Hamburg. Nachhaltiger Konsum und Verantwortung

Über 100 Teilnehmer*innen diskutieren und erarbeiten Verbesserungsvorschläge für mehr Nachhaltigkeit in den Bereichen Mobilität, Lebensmittel und Kleidung.

Im Rahmen der Initiative „Cities4Europe“ von Eurocities, einem europaweiten Städtenetzwerk, luden die Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg und der Info-Point Europa, das regionale Informationsbüro der Europäischen Kommission, am 11.02.19 ins Hamburger Rathaus zum „Europäischen Bürgerdialog“ zum Thema „Nachhaltiger Konsum und Verantwortung“ ein.

Im Mittelpunkt standen Fragen wie "Wie bewegen wir uns fort?", "Wie werden unsere Lebensmittel produziert und verpackt?" und "Woher stammt unsere Kleidung?".

Hierzu diskutierten im ersten Teil der Veranstaltung im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Form einer „Fishbowl“, die von Kathrin Schmid (NDR Info) moderiert wurde, Hugo Schally (Head of Unit, Sustainable Production, Products and Consumption DG Umwelt, Europäische Kommission), Manfred Braasch (Geschäftsführer BUND Hamburg) sowie Delia Schindler (Mitglied im Ausschuss der Hamburger Handelskammer Gesellschaftliche Verantwortung).

Anschließend wurden die mehr als 100 Teilnehmer*innen, nach vorheriger Angabe ihrer persönlichen Präferenz,  in mehrere  Arbeitsgruppen zu den Themen Mobilität, Lebensmittel und Kleidung aufgeteilt. Innerhalb dieser Gruppen wurden gemeinsam Verbesserungsvorschläge für mehr Nachhaltigkeit erarbeitet.

Am Ende präsentierte jede Gruppe  einen ihrer erarbeiteten Vorschläge dem Plenum. In einer abschließenden Abstimmung wurde der beste Lösungsansatz für jeden Bereich gekürt. So wurde sich im Bereich der Mobilität für die Einführung „GO Card“ ausgesprochen. Im Bereich der Lebensmittel für einen neuen Ansatz für Agrarsubventionen in der EU, der die ausschließliche Subventionierung von ökologischen Agrarproduzenten vorsieht. Im Bereich Kleidung wurde für transparente und umfassende Zertifikate votiert, die umweltfreundliche Produzenten erkennen lassen.

Diese Ansätze werden nun auf der Abschlussveranstaltung von EUROCITIES, dem „Mayors Summit“  am 21. März 2019 in Brüssel den anwesenden Städtevertreter*innen vorgestellt.

Nach der Plenumsabstimmung bestand zum Abschluss der Veranstaltung – bei Getränken und einem kleinen Imbiss  – die Möglichkeit zur Fortführung und Intensivierung von Diskussionen und zur gegenseitigen Vernetzung.


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