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Veranstaltung

Europäisches Verkehrsprojekt – Feste Fehmarnbeltquerung

Montag, 06.07.2015, 18:00 bis 20:00 Uhr

Wer profitiert vom Zusammenwachsen Nordeuropas durch eine Fehmarnbeltquerung? Gemeinsame Veranstaltung mit der Handelskammer Hamburg, Merkur-Zimmer

Die seit 2010 geplante Fehmarnbeltquerung, ein Absenktunnel von 17,6 km Länge, stellt das zurzeit wichtigste transeuropäische Verkehrsprojekt dar. Eine verkürzte Verbindung zwischen Fehmarn und Lolland in Dänemark folgt dem Grundgedanken eines Korridorausbaus zwischen Nord- und Südeuropa. Eine Fehmarnbeltquerung soll somit nicht nur ein stärkeres Zusammenwachsen Nordeuropas bewirken, sondern auch die Beziehungen zwischen den nord- und südeuropäischen EU-Staaten intensivieren.

Auf unserer Veranstaltung, zusammen mit der Handelskammer Hamburg, diskutierten unsere Referenten Jens Aßmann, stellv. Geschäftsführer, Geschäftsbereich Infrastruktur, Handelskammer Hamburg, Ulrike Schenka, Leiterin Regional- und Wirtschaftsdialog, Femern A/S Deutschland, Berlin, Rainer Perau, Geschäftsführer, Deutsch-Dänische Handelskammer, Kopenhagen und Dr. Georg Jarzambowski, Rechtsanwalt, ehem. Mitglied des Europäischen Parlaments, ehem. Berater der Europäischen Kommission, Hamburg, zunächst über die offensichtlichen Vorteile eines solchen Tunnels. So würde die Fahrtzeit zwischen Hamburg und Kopenhagen auf 2,5 Stunden verkürzt werden. Die Arbeits- und Wirtschaftsbeziehungen, sowie auch der Tourismus zwischen den beiden europäischen Ländern würden sich intensivieren.

Mit Blick auf die Wirtschaftsbeziehungen erschließen sich für deutsche, wie auch für dänische Unternehmen, neue Märkte. Ein deutscher Bäcker könnte beispielsweise dank der verkürzten Fahrtzeit nach Dänemark seine frischen Waren auch auf dem dortigen Markt anbieten. Gleichzeitig könnten intensivierte, arbeitspolitische Kooperationen zwischen Dänemark und Deutschland positive Effekte gegen den Fachkräftemangel, von denen beide Staaten aktuell betroffen sind, mit sich führen.

Doch auch die Herausforderungen, wie der Finanzierungsplan des Fehmarnbelttunnels, wurden eingehend diskutiert. Das Projekt wird mit 585 Millionen von der EU gefördert. Umstritten ist der Bau vor allem auf deutscher Seite wegen seines Einflusses auf das Ökosystem der Ostsee. Zu bedenken ist aber auch, dass ein Tunnel die 160 km lange Straßenstrecke und den dortigen Fährverkehr zum Teil ersetzen könnte. Damit würden nachhaltig die Umwelteinflüsse auf das Ökosystem der Ostsee auch verringert werden.

Einladung-Fehmarnbelt-06.07.2015.pdf

 

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